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ITSG GmbH • Seligenstdter Grund 11 • D-63150 Heusenstamm

dakota.ag: Fragen und Antworten


Diese Seite enthält Antworten zu häufig gestellten Fragen an unsere Mitarbeiter in der Kundenunterstützung. Außerdem enthält sie Tipps und Tricks, die wir für nützlich halten und hier als Fragen präsentieren.


> Welche Systemvoraussetzungen werden für dakota 6.2 und höhere Versionen benötigt? <


Allgemeine Fragen

1. Was ist dakota?

dakota ist ein Programm zur Unterstützung der gesicherten Internet-Kommunikation zwischen Arbeitgebern und den gesetzlichen Krankenkassen. Die Auflagen der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder, Daten mit personenbezogenem Inhalt auf dem Transportweg zu sichern, werden durch die Anwendung eines Sicherheitskonzeptes der gesetzlichen Krankenkassen erfüllt. Alle Nutzdaten werden vor dem Versand verschlüsselt.

Der Name dakota bezeichnet eine Produktfamilie der ITSG und steht als Synonym für „Datenaustausch und Kommunikation auf der Basis Technischer Anlagen“.

2. Wo kann ich als Arbeitgeber Dakota beziehen?

Die ITSG GmbH ist der Hersteller von dakota, vertreibt jedoch dakota ausschließlich an Wiederverkäufer. Möchten Sie als Arbeitgeber dakota einsetzen, wenden Sie sich bitte an Ihr Softwarehaus Ihres Abrechnungssystems.

3. Wo kann ich als Softwarehaus dakota beziehen?

Interessieren Sie sich als Softwarehaus für dakota, wenden Sie sich per E-Mail an  dakota@itsg.de

4. Wo erhalte ich als Endkunde Unterstützung für mein dakota-Problem?

Da die ITSG dakota ausschließlich an Wiederverkäufer vertreibt, bitten wir um Verständnis, dass wir Ihnen KEINEN direkten Endkundensupport anbieten können. Unterstützung können Sie von dem Softwaredistributor erhalten, von dem Sie dakota erworben haben.

5. Wie erhalte ich als Endkunde Updates von dakota?

Sie erhalten Ihr dakota-Update von Ihrem Softwarepartner.

 

Fragen zum Zertifikat

6. Wie beantrage ich erstmalig ein dakota-Zertifikat? (Erstantrag)

Die Vorgehensweise zur Beantragung eines Zertifikates in dakota ist im Benutzerhandbuch im Kapitel „2.3 Inbetriebnahme mit dem dakota-Assistenten“ beschrieben. Das Benutzerhandbuch können Sie über START – PROGRAMME/ALLE PROGRAMME – DAKOTA aufrufen.

7. Was ist zu beachten, um rechtzeitig ein neues dakota-Zertifikat zu erhalten? (Folgeantrag)

Um ein neues Zertifikat (über dakota) zu beantragen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Starten Sie dakota über START – PROGRAMME/ALLE PROGRAMME – DAKOTA
  2. Wählen Sie den Menüpunkt ZERTIFIKATE – NEUES ZERTIFIKAT BEANTRAGEN
  3. Folgen Sie den Seiten des dakota-Assistenten, stellen den Zertifizierungsantrag und übermitteln ihn an das Trust Center.
  4. Führen Sie den Assistenten komplett aus und sichern Sie abschließend Ihre Daten.

 

Beachten Sie:

Stellen Sie 2-5 Werktage vor Ablauf des Zertifikates den Antrag auf das neue Zertifikat. Die Bearbeitungszeit Ihres Antrages beim Trust Center kann sehr unterschiedlich sein und ist von verschiedenen Gegebenheiten abhängig (z. B. hohes Auftragsvolumen im Trust Center, Klärungsbedarf bei Bearbeitung des Antrages u.s.w.).

Das Gültigkeitsdatum Ihres Zertifikates können Sie über ZERTIFIKATE prüfen. Ihr dakota erinnert Sie beim Versenden von Daten vor Ablauf der Gültigkeit, dass das Zertifikat in Kürze ungültig wird.

Wenn vor Ablauf der Gültigkeit eines Zertifikates ein neues Zertifikat beantragt wird, wird unabhängig von der Gültigkeit des bestehenden Zertifikates das Neue an dem Tag der Erstellung veröffentlicht und ist ab diesem Zeitpunkt aktiv. Das neue Zertifikat beginnt mit der Beauftragung und nicht mit dem Enddatum eines bestehenden Zertifikates.

Beispiel:

  • Ein Zertifikat ist bis einschließlich 30.09.2016 gültig.
  • Das neue Zertifikat wird am 11.09.2016 beantragt und wird Ihnen vom TrustCenter am 15.09.2016 abschließend bearbeitet zugesandt.
  • Das neue Zertifikat hat dann einen Gültigkeitszeitraum vom 15.09.2016 bis 14.09.2019.
8. Wie stelle ich sicher, dass dakota die Onlineschnittstelle des Trust Centers bedienen kann, wenn ich einen Proxy im Einsatz habe?

Überprüfen Sie Ihre Verbindungseinstellungen in dakota. Dies geschieht über KONFIGURATION – EINSTELLUNGEN. Klicken Sie hier nun auf PROXY EINSTELLEN.

9. Wie kann ich den Zertifizierungsantrag noch einmal ausdrucken?

Starten Sie dazu bitte Ihre dakota-Software separat ohne das Abrechnungsprogramm. Wenn Sie bereits einen Antrag auf Zertifizierung gestellt haben, werden Sie nun gefragt, ob Sie die Zertifizierungsantwort einlesen wollen. Klicken Sie nun auf JA.

Sie finden dann in dakota eine Schaltfläche ZERTIFIZIERUNGSANTRAG DRUCKEN. Sie können über diese Schaltfläche Ihre letzte Schlüsseldatei (elektronisch Zertifizierungsanfrage) erneut versenden und den dazu passenden Zertifizierungsantrag nochmals drucken.

Dieser zur Schlüsseldatei passende Antrag müsste mit Unterschrift des eingedruckten verantwortlichen Ansprechpartners und dessen Ausweiskopie von Ihnen an das Trust Center übermittelt werden.

Bitte faxen Sie die fehlenden Unterlagen oder senden die Papiere an das ITSG-Trust Center.

10. Im Zuge der Zertifikatsbeantragung mit dakota ist im ITSG-Trust Center die elektronische Zertifizierungsanfrage (Schlüsseldatei .P10) nicht angekommen / der Hashcode fehlt auf dem schriftlichen Zertifzierungsantrag

Wählen Sie die Vorgehensweise wie unter der vorherigen Frage „Wie kann ich den Zertifizierungsantrag noch einmal ausdrucken?“ beschrieben.

11. Das Zertifikat konnte nicht rechtzeitig aktiviert werden

Das von Ihnen beantragte Zertifikat wurde noch nicht erstellt. Sie müssen termingerecht ihre SV-Meldungen und/oder Beitragsnachweise versenden. Alternativ können Sie die kostenlosen Ausfüllhilfen sv.net/classic bzw. sv.net//online verwenden, welche kein Zertifikat benötigen.
Alles Weitere zur Ausfüllhilfe sv.net finden Sie im Internet unter http://www.svnet.info

12. Wurde das Zertifikat in dakota korrekt eingelesen?

Die Zertifizierungsantwort wurde eingelesen. Sie wollen überprüfen, ob das Zertifikat korrekt installiert wurde. Dazu wählen Sie folgenden Verfahrensweg:

  • Öffnen Sie die Programmgruppe START – PROGRAMME/ALLE PROGRAMME – DAKOTA.
  • Starten Sie hier das Programm dakota.
  • Wählen Sie in dakota die Schaltfläche ZERTIFIKATE.
  • Es öffnet sich das Fenster der eingelesenen Zertifikate.
  • In der Mitte können Sie den Gültigkeitszeitraum des installierten Zertifikates (SCHLÜSSELDATEN – SCHLÜSSEL GÜLTIG VON … SCHLÜSSEL BIS) ablesen.
13. Wie sichere bzw. rücksichere ich mein Zertifikat?

Sie können über den Menüpunkt ZERTIFIKATE – SICHERUNG ERSTELLEN jederzeit eine Sicherung anfertigen bzw. über den Menüpunkt ZERTIFIKATE – SICHERUNG IMPORTIEREN jederzeit eine Sicherung importieren.

Die Sicherung befindet sich bei Ihnen auf dem PC dem von Ihnen ausgewählten Pfad. Wenn Sie eine Zertifizierungsanfrage an unser Trust Center gestellt haben bzw. die Zertifizierungsantwort von unserem Trust Center erhalten und in dakota eingelesen haben, wird automatisch eine Datensicherung Ihres Zertifikates angelegt.

Die Vorgehensweise, um eine Sicherung in dakota zu erstellen bzw. wiederherzustellen, ist im Benutzerhandbuch unter Kapitel „6.8 Sicherung erstellen“ und „6.9 Sicherung importieren“ beschrieben. Das Benutzerhandbuch können Sie über START – PROGRAMME/ALLE PROGRAMME – DAKOTA aufrufen.

14. Wie viele Zertifikate benötige ich, wenn unterschiedliche Abrechnungsstellen gemeldet werden müssen?

Sie benötigen zur Teilnahme am Verfahren lediglich ein Zertifikat auf der Grundlage Ihrer eigenen Betriebsnummer. Die Verwaltung mehrerer Abrechnungsstellen lösen Sie mit Hilfe der Mandantenfähigkeit Ihres Abrechnungsprogrammes. Wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Softwarepartner Ihrer Abrechnungssoftware und erfragen, wie Sie weitere Mandanten anlegen und abrechnen können.

15. Wie viele Zertifikate können maximal beantragt werden?

Sie können pro Betriebsnummer maximal zwei Zertifikate mit dakota beantragen. Wenn Sie die zulässige Anzahl überschreiten, erhalten Sie die folgende Fehlermeldung: „Für die angegebene Betriebsnummer 12345678 sind bereits 2 Zertifikate konfiguriert.“

Wenn Sie trotzdem ein Zertifikat für diese Betriebsnummer beantragen möchten, müssen Sie ein bereits bestehendes Zertifikat entfernen. Dazu starten Sie dakota (ohne Ihr Abrechnungsprogramm) und rufen die dakota-Zertifikatsverwaltung über die Schaltflächen ZERTIFIKATE auf. Über die dakota-Zertifikatsverwaltung können Sie z. B. das ältere Zertifikat entfernen und beantragen danach ein neues Zertifikat.

 

Bitte beachten Sie, dass jedes erstellte Zertifikat kostenpflichtig ist!

Für den Datenaustausch ist pro Arbeitgeber nur ein Zertifikat für eine Betriebsnummer im Verfahren zu verwenden. Gemäß den Spezifikationen für den Datenaustausch muss stets das Zertifikat mit der jüngsten Gültigkeit verwendet werden.

Technisch ist dies also möglich, aber es wird dringend davon abgeraten, da es zu Verarbeitungsproblemen mit Rückmeldungen kommen kann.

16. Was ist bei einer Änderung der E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit dakota zu beachten?

Falls Sie via E-Mail mit den Krankenkassen kommunizieren, achten Sie darauf, dass dieses auch weiterhin sichergestellt ist. Sollten Sie den Versand über dakota E-Mail (SMTP) vornehmen, sind bei einer Änderung Ihrer E-Mail-Adresse im Menüpunkt VERSANDART ÄNDERN die Mail-Adresse und die Zugangsdaten zu Ihrem Internetanbieter zu aktualisieren. Über die Hauptmaske von dakota KONFIGURATION – VERSANDART ÄNDERN gelangen Sie in das Menü für die Konfiguration der Versandart.

Informationen zu der Konfiguration der Versandart entnehmen Sie dem Benutzerhandbuch unter Kapitel „2.3.2 Konfiguration der Versandart“. Das Benutzerhandbuch können Sie über START – PROGRAMME/ALLE PROGRAMME – DAKOTA aufrufen.

 

Technische Fragen zu dakota

17. Welche Systemvoraussetzungen werden für dakota 6.2 und höhere Versionen benötigt?

Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 oder Windows 10

  • 512 MB RAM
  • ca. 50 MB Festplattenplatz
  • Internetzugang, Microsoft.net Framework 4.0 Client
  • Drucker
18. Kann ich dakota auch unter Linux (oder unter anderen Betriebssystemen) einsetzen?

Nein. dakota unterstützt ausschließlich Windows Betriebssysteme.

19. Konfiguration eines Proxy-Servers in dakota

Die Proxyeinstellung kann man in dakota festlegen.

Starten Sie dazu dakota und gehen auf der Hauptmaske zum Menüpunkt KONFIGURATION – EINSTELLUNGEN. Klicken Sie hier nun auf PROXY EINSTELLEN.

Sollten im Internet Explorer bereits Proxydaten erfasst sein, werden diese Daten auch in dakota verwendet.

20. Was muss ich tun, damit dakota mit dem Internet kommunizieren kann, ohne dass die Firewall blockiert?

Schalten Sie folgende Internetadressen (URL’s) in Proxies und / oder Firewalls für dakota frei.

  • https://verarbeitung.gkv-kommunikationsserver.de/meldung/extra14.meldung (Port 443)
  • https://verarbeitung.gkv-kommunikationsserver.de/anfrage/extra14.anfrage (Port 443)
  • https://verarbeitung.gkv-kommunikationsserver.de/quittung/extra14.quittung (Port 443)
  • https://itsg.eservice-drv.de/extra1_4/rest (Port 443)
  • https://itsg.eservice-drv.de/dsvv/rest (Port 443)
  • https://itsg.eservice-drv.de/extra-eubp/rest (Port 443)
  • https://www.itsg-trust.de/ostcv2/antrag.php (Port 443)
  • https://www.itsg-trust.de/ostcv2/auftrag.php (Port 443)
  • https://www.itsg-trust.de/ostcv2/schluessel.php (Port 443)
  • https://www.itsg-trust.de/ostcv2/liste.php (Port 443)
  • http://stamm.dakotaag.info/ (Port 80)
21. Fehler 26 beim Versand der Daten an die Krankenkassen.

Wenn Sie beim Versand Ihrer Meldedateien diese Fehlermeldung erhalten, so führen Sie bitte ein Stammdatenupdate durch. Gehen Sie hierzu auf die Hauptmaske von dakota und wählen Sie STAMMDATEN – STAMMDATENUPDATE. Hier können Sie die Schlüssel der Annahmestellen online aktualisieren.

22. Fehler 28 beim Einlesen der Zertifizierungsantwort

Folgende Fehlerursachen sind möglich:

  • Die Zertifizierungsantwort wurde bei der Zustellung der Zertifizierungsantwort auf dem Transportweg beschädigt.In diesem Fall können Sie die Zertifizierungsantwort von der Seite www.trustcenter.info unter ONLINE-ANTRAGSVERFOLGUNG herunterladen und anschließend über die Maske von dakota verarbeiten.
  • Das Zertifikat passt nicht mehr zu Ihrem privaten Schlüssel. In diesem Fall haben Sie, nachdem Sie die Anfrage an das Trust Center gesendet haben, einen neuen Schlüssel erzeugt. Ab der dakota-Produktversion 3.0 liegt Ihnen sicherlich eine Sicherung Ihrer Zertifikatsanforderung an das ITSG-Trust Center vor. Sehen Sie hierzu den FAQ-Eintrag: „Wie sichere bzw. rücksichere ich mein Zertifikat?“. Nach erfolgter Rücksicherung der betreffenden Zertifikatsanforderung ist ggf. das Einlesen der Zertifizierungsantwort möglich.
23. Warum funktioniert bei mir das Stammdatenupdate für dakota über das Internet nicht?

Möglicherweise verändern installierte Sicherheitsprogramme (Firewalls oder Antivierenscanner) die Datei beim Prüfen. Evtl. wird auch keine Verbindung zum Server zugelassen bzw. das Herunterladen der Dateien (beispielsweise durch einen Proxy) verhindert.

24. Warum bekomme ich beim Senden meiner Quittungsdateien die Fehlermeldung: "Die Bestätigung konnte nicht durchgeführt werden, da mindestens eine ID ungültig ist."?

Diese Meldung tritt auf, wenn Sie versuchen, Löschmitteilungen für Quittungen zu versenden, welche bereits gelöscht wurden. Die Kommunikationsserver des DRV-Bund können damit die Quittungsdateien keiner Rückmeldung zuordnen.

Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die Annahmestelle des DRV-Bund, da die ITSG GmbH zu Meldungen/Rückmeldungen, die die DRV-Server betreffen, keine Aussage treffen kann.